Konfliktmanagement

Konflikte gehören zu unserem Leben und werden von uns doch häufig als Bedrohung wahr genommen.
Unter Konfliktmanagement verstehen wir, den Konflikt gemeinsam mit Ihnen so zu steuern, dass eine weitere Eskalation verhindert und eine tragfähige Lösung aus Sicht aller Konfliktparteien erarbeitet wird, denn Konfliktsituationen bergen immer auch eine Chance zur Entwicklung und Verbesserung von Beziehungen.

Wir begleiten Sie auf dem Weg dorthin - egal welcher Art Ihr Konflikt ist:
ob Beziehungskonflikt
z.B. Partnerschaft, Familie, Kollegenkreis, Nachbarschaft...
Mangel an Kommunikation führt oft ohne erkennbaren Grund zu Differenzen in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Wir helfen Ihnen, mit der anderen Partei wieder ins Gespräch zu kommen.

Interessenkonflikt

Verschiedene Menschen haben unterschiedliche Interessen. Häufig konkurrieren diese miteinander und es herrscht Uneinigkeit darüber, welche Interessen wie weit berücksichtigt werden sollten.
Wir helfen Ihnen, diese Interessen zu erkennen und zu bewerten.

oder Sachkonflikt

Sachkonflikte entstehen durch unzureichende und mangelhafte Information und führen zu Fehleinschätzungen und unterschiedlichen Bewertungen von Situationen.
Wir analysieren mit Ihnen die Situation und sorgen für Transparenz.


Mediation

Menschen sind unterschiedlich - sie wachsen an Krisen?!?!

Es gibt viele Formen mit Konflikten umzugehen:
Flucht, Angriff, Aussitzen und Abwarten, Abtreten der Entscheidungshoheit an Gerichte und Anwälte oder Diplomatie und Eigenverantwortlichkeit.

Konflikte als Chance zu sehen - die Möglichkeit einer nachhaltig akzeptablen Lösung für alle Betroffenen, außergerichtlich, fair und zeitnah - dies erreicht die Mediation.

Was ist Mediation?

Mediation heißt Vermittlung und meint die außergerichtliche FAIRmittlung im Konfliktfall. Sie ist ein Verfahren, bei dem die Konfliktparteien mit Hilfe eines allparteilichen Dritten (MediatorIn), Lösungen für ihre Probleme eigenverantwortlich miteinander entwickeln und für die Zukunft miteinander (rechtsverbindlich) vereinbaren.

Der Mediator ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. In diesem klar strukturierten und ergebnisoffenen Verfahren der Konfliktbearbeitung werden systematisch 5 Phasen durchlaufen. Die Struktur und Technik bewahrt der Mediator, die Inhalte und das Tempo bestimmen Sie.

Das Verfahren der Mediation

Phase 1: Einführung
Vorgespräch: Die Regeln der Mediation werden erläutert und ein Mediationsvertrag geschlossen.

Phase 2: Themensammlung
In einem vertraulichen Rahmen hat nun jeder der Konfliktparteien die Möglichkeit, seine Sichtweise des Konfliktes bzw. seine Position zu schildern. Ziel ist es anschließend ein gemeinsames Thema für die Mediation zu formulieren.

Phase 3: Konfliktbearbeitung
Im Herzstück der Mediation werden die persönlichen Interessen und Bedürfnisse, die hinter den Positionen liegen, ergründet. Nach dem wechselseitigen Perspektivenwechsel sollte Verständnis für die Bedürfnisse der Konfliktparteien hergestellt werden, um dann nach Lösungsoptionen zu suchen.

Phase 4: Lösung
Interessengerechte Lösungen werden erarbeitet, mit den Bedürfnissen abgeglichen und auf ihre individuelle Tragfähigkeit hin verhandelt.

Phase 5: Abschlußvereinbarung
Die vereinbarten und verbindlichen Lösungen werden schriftlich ausgearbeitet und festgehalten.
Je nach Fall (Scheidung, Erbschaft etc.) sind noch Rechtsberatungen oder notarieller Beistand einzuholen.


Einzelberatung

Einzelberatung zur Konfliktklärung:
Wir helfen Ihnen im Konfliktfall Ihre Position zu klären, Ihre eigenen Standpunkte und Ihre Situation zu überdenken.

Konfliktklärung:
Wir klären mit Ihnen, welcher Weg der Konfliktlösung für Sie
a) geeignet ist (Mediation, Moderation...) und
b) sinnvoll ist, wenn Ihr Konfliktpartner nicht an der Mediation teilnehmen kann oder will (Stellvertretermediation). Dessen Rolle wird durch einen sogenannten "Stellvertreter" übernommen.


Stellvertretermediation:

Ein zusätzlich hinzugezogener Mediator übernimmt die Rolle der abwesenden Konfliktpartei in der Mediation. Durch die Einfühlung in die abwesende Person ist es ihm möglich, deren Interessen und Bedürfnisse in den Mediationsprozess einzubringen. Hierdurch gewinnt der anwesende Mediant neue Sichtweisen, welche es ihm ermöglichen, besser mit dem belastenden Konflikt umzugehen und Verständnis für die Bedürfnisse des Konfliktpartners zu entwickeln.


Seminare und Vorträge

Ziel unserer Seminare und Vorträge ist es, den kommunikativen Handwerkskoffer auszupacken und auf sprachlicher Ebene
- den Konflikt zu entschleunigen und damit
- die Situation nicht eskalieren zu lassen,
- eine "andere" Streitkultur zu entwickeln, d.h. auch
- als Vorbild voran zu gehen und Erlerntes tagtäglich umzusetzen,
Konflikte als Chance zu sehen...

Hierzu zählen folgende Unterpunkte:
-> Umgang mit Konflikten in der KONFLIKTWERKSTATT;
-> zu einer anderen Streitkultur durch GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
-> Selbstbehauptung

Unser und Ihr Handwerkszeug:
Sensibilisierung durch bewußte Kommunikation
• gfK nach Marshall Rosenberg (gewaltfreie Kommunikation)
~ aktives Zuhören
~ "ich bin ..., wenn ... passiert, denn ich brauche ... und wünsche mir ...!"
~ Fragetechniken, settings, Feedbackmethoden
• Erklärungsmodelle: Kommunikation nach Schulz von Thun (4-Ohrenmodell), Verhalten etc.
• Systemische Ansätze für Unternehmensentwicklung, Familienstrukturen etc.
• Strategien für kleine und GROßE Meinungsverschiedenheiten
• Gewaltpräventionsmaßnahmen
• Stärkung der eigenen Stärken
• Freilegung der eigenen Ressourcen
• Teamentwicklungsmaßnahmen

Vorteil:
Entscheidungsfreiheit und Handlungsautorität bleiben in der Hand der Konfliktparteien.

Wir stellen gern ein passendes Seminar-Angebot für Sie zusammen. Sprechen Sie uns an!


Dialog macht Schule

Unser Konzept zur Gewaltprävention, Konfliktbearbeitung und Streitkultur an Bildungseinrichtungen:
"DIALOG macht Schule"


Dieses Projekt basiert auf der Idee der peer-mediation (KonfliktFAIRmittlung unter Gleichaltrigen) an Schulen und Institutionen und besteht aus 3 Modulen:

Modul 1 Schülerebene
Modul 2 Schulebene
Modul 3 Konstanz


MODUL 1 Schülerebene

Mittels
- "kreativer" Kommunikation (Sprach- und Verhaltenstraining)
- Selbstreflexion bzgl. des Konfliktverhaltens und dessen Bearbeitung
- Rollenspielen
- Visualisierungstechniken
- Selbstbehauptungstraining (Stärken stärken)
werden
- soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeiten und Empathie gefördert,
- Konsensstrategien, Mediation und
- Kreativität bei der Gestaltung eines "Konfliktbüros" und Vermarktung dieses Projektes
vermittelt, was zu
- mehr Kompetenz bei der Konfliktbearbeitung und Lösung, zu einem
- besseren Miteinander (Klassenklima) führt und zudem eine
- Zusatzqualifikation für Schulabgänger bei Bewerbungen darstellt.

MODUL 2 Schulebene
Um dieses neu geschaffene Konfliktmanagement in das komplexe System Schule/Institution zu implementieren und die
- Nachhaltigkeit und Konstanz dieses DIALOGs und seinen Erfolg zu gewährleisten,
- eine andere Streitkultur zu verfestigen, die von allen gelebt und unterstützt wird,
werden LehrerInnen und die Schulleitung mittels
- Schulungen (gewaltfreie Kommunikation, Konflikttheorie, Teamentwicklung...)
- Podiumsdiskussionen und Vorträgen sowie
- Selbstreflexion und
- kollegialer Beratung
auf die Verbesserung des Betriebsklimas "eingeschworen" und
die Elternarbeit begonnen, z.B. über
- Informationsabende,
- gemeinsame Events (Eltern-Kind-Kurs) oder
- Lehrer - Eltern - Schüler - Veranstaltungen,
- Unterstützungsmaßnahmen bei problematischen häuslichen Verhältnissen.

MODUL 3 Konstanz
Schüler, Eltern und der Komplex Schule/Institution werden in
- regelmäßigen Abständen evaluiert, d.h.
- das interne Kompetenzsystem analysiert, ausgebaut und evtl. umgestaltet.
Anhand von Soll-Ist-Analysen, Entwickungsverläufen und separaten Erhebungen wird
eine Strukturierungshilfe an die Hand gegeben, die den weiteren Fortbestand und Arbeit innerhalb dieses DIALOGs stetig verbessert.


Teamentwicklung

Für wen?
• Teams in Wirtschaft und Verwaltung

Wann?
• Sie spüren, dass etwas im Team nicht mehr 'rund' läuft.
Dies äußert sich z.B. durch Unzufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und fehlende
Effizienz bei der Aufgabenerledigung.
• Sie planen eine neue Teambildung oder möchten neue Kollegen in ein
bestehendes Team integrieren.
• Bei einer neuen Aufgabenstellung entstehen Unklarheiten hinsichtlich der
Aufgaben- und Rollenverteilung.
u.v.m.

Wie?
• Analyse und Reflexion der vorhandenen Arbeitsabläufe und Strukturen im Team.
• Entwicklung von Methoden zur Verbesserung von Arbeitsabläufen und
Arbeitsklima im Team.
• Regelmäßige Überprüfung der neu entwickelten Abläufe in Ihrem Team.

Wir freuen uns auf Sie.


Konfliktmanagement an Institutionen

Konfliktmanagement bedeutet:
* Interventionen sind hauptsächlich auf den Konfliktprozess ausgerichtet,
* unterstützende Maßnahmen zur Entwicklung von Strategien, die nicht nur zur - Deeskalation bestehender Konflikte führen sollen, sondern auch zur
- konstruktiven Bearbeitung und
- Lösungsfindung beitragen.

Zur Operationalisierung und Implementierung dieser Methoden innerhalb von Organisationseinheiten/Institutionen zählt insbesondere die Mediation zu den geeigneten Verfahren, da sie sowohl präventiv eingesetzt werden als auch im akuten Fall Brücken zwischen den Kontrahenten schlagen kann.
Dies umfaßt eine vorausgehende Konfliktberatung, Teamentwicklungs- und Präventionsmaßnahmen wie Seminare und Schulungen (Umgang mit Konflikten/Konfliktwerkstatt, Kommunikation und gfk - gewaltfreie Kommunikation).
Bezüglich der Vorgehensweise können Sie sich unter dem Punkt "DIALOG macht Schule" orientieren.

Betriebliches Konfliktmanagement

zielt ab auf eine spürbare Verbesserung, den Aufbau (oder Ausbau) aber auch die Stabilisierung
- des Arbeitsklimas,
- der sozialen Kompetenzen der Kollegen und Kolleginnen und dadurch bedingte
- "starke" Mitarbeiter und Organisationseinheiten sowie
- zunehmende Arbeitszufriedenheit durch u.a. Respekt und Anerkennung, was einen
- geringeren Krankenstand bewirkt.

Es setzt auf
- "bewußte Kommunikation",
- Einführung von Präventionsarbeit und
- Teamentwicklung und natürlich auf
- Verbreitung des Mediatonsgedankens sowie
- kompetente Konfliktbearbeitungsstrategen.

So können zum einen mittels eigener geschulter und stetig betreuter "Konfliktlotsen" die betrieblichen Probleme angegangen werden, zum anderen aber auch externe Mediatoren helfend eingreifen, bevor es zu Kundenprozessen oder Arbeitsgerichtsverfahren kommt.

Die Verankerung des Streitschlichtungsmodelles in dem komplexen System eines Unternehmens beruht auf der Analyse der bisherigen Konfliktbearbeitungsstrategien und deren Erfolgen sowie der schrittweisen Schaffung einer Akzeptanz und Schulung der Mitarbeiter und Leitungskräfte auf allen Ebenen, denn Energien, die ein Konflikt bindet, können so zeitnah, auf kurzem Wege für die eigentliche Arbeit wieder freigesetzt werden und das Arbeits-/Trainings-/Lernklima nachhaltig beeinflussen.

Schulungen (u.a. zum Thema GFK), stetige Betreuung der Konfliktmoderatoren und Intervisionen, betriebliche Anlaufstellen zur Beratung und Mediation helfen bei der Problembewältigung und unterstützen im akuten Konfliktfall aber auch präventiv.

Wir analysieren mit Ihnen die Situation und sorgen für Transparenz.


Selbstbehauptung

Damit Kinder in unserer heutigen Welt bestehen können, brauchen sie Selbstbewußtsein - eine Form von Stärke, die durch Anerkennung, Lob und unseren Respekt, Liebe und Konsequenz wachsen kann.

Kinder müssen sich erst noch orientieren und ihren Weg finden. Um mit häuslichen und schulischen Problemen umgehen zu können und dabei nicht zu Opfern zu werden, sondern zu aktiven Gestaltern ihrer Umwelt, brauchen sie Stärkung.


Wir bieten in diesem Rahmen erlebnisorientierte Pädagogik und Teambildungsmaßnahmen sowie streßinduzierte Trainings an, durch die sie ihre eigenen Stärken und Teamfähigkeit erkennen und ausbauen.

Als Partnerin des i-gsk, Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining (www.i-gsk.de) bietet Carmen Winterberg hier Kurse zum Thema "Stärken stärken" an, die Eltern und Kinder oder nur Kinder in Kindergärten oder Jugendeinrichtungen und Schulen buchen können.

 

 


Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg (GFK)

GFK steigert die Wahrscheinlichkeit, dass wir von unserem Gesprächs – und sogar Konfliktpartner bekommen, was wir uns wünschen. GFK gibt eigene Beobachtungen, eigene Gefühle sowie eigene Bedürfnisse und die des Gesprächspartners wieder. Sie blendet Werturteile, Vorwürfe, Rechtfertigungen und Ausschweigen aus.

Ziel der GFK ist der Perspektivenwechsel, der zu einem tieferen Verständnis der Gesprächspartner füreinander führt und somit auch den Weg zu Konfliktlösungen eröffnet.

GFK eröffnet Ihnen die Möglichkeit anders mit ihrem Gesprächspartner zu kommunizieren.


In unseren Vorträgen und Seminaren können Sie sich ein erstes Bild von dieser genialen Kommunikationsform machen. Praktische Übungen vertiefen Ihre Kenntnisse. Auf lange Sicht verändert Ihr nun "bewußtes" Sprachverhalten Ihre Streitkultur.
Wie oft stellen wir fest, daß ein banales Missverständnis oder der Mangel an Kommunikation der Grund aller Konflikte ist; um dem vorzubeugen und die Grundlagen einer solchen Konversation zu erlernen, setzen wir uns gern mit Ihnen zusammen.

Es könnte alles viel einfacher sein, lasst uns kommunizieren - gewaltfrei!